Zehntenscheune aus Schutzinventar entlassen

Die ehemalige Zehntenscheune bei der Mörsburg in Winterthur-Stadel wird aus dem Schutzinventar entlassen. Nun muss der Eigentümer den baurechtskonformen Zustand seiner Liegenschaft wieder herstellen.

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Begründet wird die Aufhebung der Unterschutzstellung mit den veränderten Verhältnissen, wie die Zürcher Baudirektion und die Stadt Winterthur am Freitag mitteilten. Nach einem Teilumbau habe der Eigentümer den Rest des Gebäudes dem Verfall preisgegeben.

Zudem habe er die Umgebung der Scheune mit Silos, Garagen und Lagergebäuden überbaut - dies teils mit und teils ohne Baubewilligung. Die Zehntenscheune habe damit stark an Ausstrahlung verloren und könne nicht mehr als Schutzobjekt bezeichnet werden, heisst es in der Mitteilung.

Kanton steigt aus

Mit der Entlassung aus dem Schutzinventar beteiligt sich der Kanton finanziell nicht mehr an der Restaurierung der Scheune. Der Bauausschuss der Stadt Winterthur hat den Grundeigentümer zudem angewiesen, innerhalb eines Jahres die Baumaterial-Lagerplätze aufzuheben und die nicht bewilligten Bauten abzubrechen. (tif/sda)

Erstellt: 22.08.2008, 10:07 Uhr

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