Zürichsee für Überquerung zu kalt

21 Grad Mindesttemperatur wollen die Organisatoren der Zürcher Seeüberquerung messen, sonst findet der Anlass nicht statt. Derzeit sind es nur 18 Grad.

Die Zürcher Schwimmer müssen sich in Geduld üben: Teilnehmer der Seeüberquerung 2012 am Mythenquai.

Die Zürcher Schwimmer müssen sich in Geduld üben: Teilnehmer der Seeüberquerung 2012 am Mythenquai. Bild: Doris Fanconi

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Aus Sicherheitsgründen findet die Stadtzürcher Seeüberquerung erst am 21. August statt. Das Wasser habe sich in den vergangenen Tagen nicht wie erhofft auf die Mindesttemperatur von 21 Grad erwärmt, teilen die Organisatoren mit.

Weil das Zürichseewasser mit 18 Grad deutlich zu kalt war, hatte das OK den Anlass bereits um eine Woche auf kommenden Mittwoch, 10. Juli, verschoben. Die neuerliche Verschiebung auf nach den Sommerferien habe man zusammen mit der Wasserschutzpolizei beschlossen, sagt Mitorganisatorin Katharina Schmid. Es ist der letztmögliche Termin. Die Organisation will wieder am Montag vor dem Ersatzdatum über die Durchführung informieren. Bereits letztes Jahr fand die Überquerung am letztmöglichen Termin statt.

Auch wenn die Ursache der Verschiebung – der sehr kalte Frühling – aussergewöhnlich ist, die Verschiebung an sich ist es nicht. Da jeweils Tausende Schwimmer gleichzeitig im Wasser sind, müssen die äusseren Bedingungen für den Anlass optimal sein. Vor zwei Jahren wurde die Seeüberquerung abgebrochen, als sich bereits Hunderte im See befanden. Ein plötzlich aufziehendes Gewitter hatte die Organisatoren überrascht. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 08.07.2013, 10:04 Uhr

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