Zwei IV-Betrüger überführt

Zwei IV-Bezüger erschlichen 270'000 Franken Versicherungsgelder. Der Haupttäter gab vor, seinen Hilfsarbeitern Monatslöhe von 8000 Franken zu bezahlen – und kassierte deren Renten.

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Zwei Betrüger haben Versicherungsgelder in der Höhe von über 270'000 Franken erschlichen. Dies hat die Kantonspolizei in einem abgeschlossenen Ermittlungsverfahren nachgewiesen.

Ein 48-jähriger Schweizer führte in Andelfingen eine Gärtnerei. Für diese stellte er seit 2003 Hilfsarbeiter an, die kurz nach Stellenantritt krank geschrieben wurden, in dem sie bei verschiedenen Ärzten Gebrechen vorgetäuscht haben. Zwei der Simulanten hätten dies im Ermittlungsverfahren eingestanden, wie die Kantonspolizei in einer Mitteilung schreibt. Der Gärtner eröffnete den Hilfsarbeitern seine betrügerische Absicht und versprach, ihnen die Hälfte des ausgehaltenen Gehaltes zu bezahlen. So unterzeichneten die Hilfsarbeiter jeweils Lohnabrechungen über ein Bruttolöhne von rund 8000 Franken monatlich. Tatsächlich erhalten haben sie nur einen Bruchteil davon.

Ein 47-järiger Mittäter hat die Hilfsarbeiter jeweils vermittelt. Dieser Bezog widerrechtlich ALV-Gelder in der Höhe von über 50'000 Franken. Dem Gärtner selbst war seit 1990 eine volle IV-Rente zugesprochen worden. (fsc)

Erstellt: 26.08.2008, 14:33 Uhr

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