Zwei Verletzte beim Winterthurer Botellon

250 Trinker waren gestern Abend an einem Bottelon in der Winterthur Altstadt. Die Folge: Viel Müll, Lärm und Streit.

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Die Polizei hielt sich nach eigenen Angaben im Hintergrund und war mit zivilen Fahndern vor Ort. Zwei Personen wurden bei Auseinandersetzungen verletzt, wie die Stadtpolizei am Samstag mitteilte. Mehrere Personen müssen mit einer Anzeige rechnen, unter anderem wegen Tätlichkeiten.

Während des Trinkgelages wurde in der Steinberggasse ein Feuer entfacht und über mehrere Stunden am Brennen gehalten. Gegen 3 Uhr löschte die Feuerwehr das Feuer unter Polizeischutz. Die Polizei schützte auch die Arbeiter des Strasseninspektorats, die den Unrat des Trinkgelages wegräumten. Wegen des Feuers und Musiklärms gingen bei der Polizei zahlreiche Anrufe ein

Auf der Internet-Seite Facebook hatten ursprünglich etwa 700 Personen ihre Teilnahme am Winterthurer Botellon angekündigt.

In Zürich kamen noch weniger Menschen. Zum Massentrinken im Arburetum, der Wiese beim Hafen Enge, haben sich gemäss Polizeiangaben «nur sehr wenige» blicken lassen. Einsätze hatte die Zürcher Stadtpolizei bis Mitternacht keine zu leisten. (sda)

Erstellt: 20.09.2008, 08:19 Uhr

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