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A380 kurz vor Landung durchgestartet

Ein A380 musste wegen eines technischen Problems den Landeanflug nach Zürich abbrechen. An Bord sassen auch Peter Sauber und Sebastian Vettel.

Landet normalerweise ohne Probleme in Zürich: Ein A380 in Kloten im März 2010.
Landet normalerweise ohne Probleme in Zürich: Ein A380 in Kloten im März 2010.

Am Dienstagmorgen ist es bei einem A380 während des Landeanflugs nach Zürich Kloten zu einem Zwischenfall gekommen. Wie der Blick heute Donnerstag schreibt, musste der Flieger der Singapore Airlines durchstarten. Sprecherin Louise Kaben bestätigt gegenüber der Zeitung den Zwischenfall: «Es gab bei diesem Flug einen sogenannten Go-Around.»

Die Hintergründe werden abgeklärt. Laut einem Passagier, der im Blick zitiert wird, soll der Pilot als Grund für den Zwischenfall einen Ausfall des Instrumentenlandesystems ILS für den Zwischenfall genannt haben. Ohne dieses System habe der Riesenvogel im dichten Nebel nicht landen können.

«Das ILS funktionierte zu jedem Zeitpunkt einwandfrei», schreibt Maude Rivière von der Skyguide in einer Stellungnahme. Der Grund für den Zwischenfall sei ein Problem an Bord des Flugzeuges gewesen. «Von einem Ausfall des ILS wären auch andere Flugzeuge tangiert gewesen, dies war jedoch nicht der Fall.»

Formel-1-Stars an Bord

Der A380 flog weiter nach Frankfurt, wo er eine halbe Stunde später gelandet ist. Um 11.24 Uhr setzte der Flieger schliesslich auf Zürcher Boden auf.

An Bord sassen Peter Sauber und der Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel. Sauber sagte zum «Blick», er habe nie Angst gehabt, weil es sehr gute Informationen gab. «Aber ich dachte schon, hoppla. Der Wald war schon nah zu sehen. Dann sind wir durchgestartet.»

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