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Aal-Taxi und Fisch-Rechen

Nur jeder zehnte Aal überlebt in der Schweiz den Hindernislauf durch die Kraftwerke. Taxi-Dienste oder Spezialrechen könnten helfen.

Aal aus der Glatt: Wegen seiner schlangenhaften Gestalt ist der Aal kein besonders populärer Fisch – und erst noch besonders verletzungsgefährdet, wenn er durch Turbinen schwimmt.
Aal aus der Glatt: Wegen seiner schlangenhaften Gestalt ist der Aal kein besonders populärer Fisch – und erst noch besonders verletzungsgefährdet, wenn er durch Turbinen schwimmt.
David Baer

Aale stürzen sich zwar den Rheinfall hinunter, ohne sich zu verletzen, doch beim Hindernislauf flussabwärts durch die Turbinen der Wasserkraftwerke verlieren viele ihr Leben. Der Grund ist: Die meisten Kraftwerke sind zwar mit gut funktionierenden Fischtreppen versehen, welche Aale und andere Fische sicher flussaufwärts führen. Für Fischabstiege gibt es aber bei grösseren Kraftwerken bisher kaum praktikable Lösungen. So treiben derzeit immer wieder tote oder verletzte Aale im Hochrhein, weil sie sich im Kraftwerk Schaffhausen oder Rheinau beim Durchqueren der Turbine verletzt haben. Die Verletzungen sind eindeutig: Die Haut zeigt Prellungen und Schnitte auf, manche haben das Rückgrat gebrochen.

Getötete Aale in Dachsen. Bild: David Stutz
Getötete Aale in Dachsen. Bild: David Stutz

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