Zum Hauptinhalt springen

Aargauer mit städtischem Selbstbewusstsein

Kaiserstuhl ist so weit weg von Aarau wie die Nachbargemeinde Weiach von Zürich. Sonst verbindet die beiden nicht viel – ausser dem Fluglärm.

Markus Rohr
«Im ländlichen Kaiserstuhl tickt man urban und schielt nicht neidisch auf Zürich»: Stadtammann Fritz Tauer.
«Im ländlichen Kaiserstuhl tickt man urban und schielt nicht neidisch auf Zürich»: Stadtammann Fritz Tauer.
David Baer

Wer «Kaiserstuhl» ohne weitere Vorgaben googelt, der findet in erster Linie Informationen zum badischen Mittelgebirge Kaiserstuhl mit seinem weithin sichtbaren Berggipfel Totenkopf. Das aargauische Kleinstädtchen Kaiserstuhl liegt nicht nur bei Google eher im Verborgenen, sondern auch in der Natur.

Wer Kaiserstuhl nicht bewusst sucht, der fährt daran vorbei. Es liegt an der Hauptverkehrsachse Winterthur–Waldshut etwa auf halber Distanz, rechter Hand am steil abfallenden Hang zum Rhein. Es ist bezogen auf seine Fläche von 32 Hektar die kleinste Aargauer Gemeinde und eine der kleinsten der Schweiz. Sie liegt am nordöstlichen Rand des Kantons Aargau und grenzt unmittelbar an das deutsche Hohentengen und das zürcherische Weiach. Die Gemeinde zählte Ende 2009 genau 407 Einwohnerinnen und Einwohner, gleich viele wie 1970.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.

Abo abschliessen