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«Ab 30 Tagen wird es gefährlich»

Carlos will aus Protest über seine Unterbringung in einer geschlossenen Einrichtung in den Hungerstreik treten. Was man im Kanton Zürich dann macht, erklärt Juristin Brigitte Tag.

Carlos auf seinem Bett in der betreuten Wohnung in Reinach. (Screenshot SRF)
Carlos auf seinem Bett in der betreuten Wohnung in Reinach. (Screenshot SRF)
Keystone
Justizdirektor Martin Graf (Grüne) nimmt zum zweiten Mal vor den Medien Stellung zum Fall Carlos. Erstmal äusserte er sich am 6. September (Bild), nachdem er bei der Oberjugendanwaltschaft einen Bericht zum Fall angefordert hatte.
Justizdirektor Martin Graf (Grüne) nimmt zum zweiten Mal vor den Medien Stellung zum Fall Carlos. Erstmal äusserte er sich am 6. September (Bild), nachdem er bei der Oberjugendanwaltschaft einen Bericht zum Fall angefordert hatte.
Sophie Stieger
Boxer mit «All for Brian»-T-Shirt setzt ein Zeichen
Boxer mit «All for Brian»-T-Shirt setzt ein Zeichen
Kostas Maros
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Der Jugendliche Carlos tritt aus Protest gegen seine Unterbringung in einer geschlossenen Anstalt in Uitikon in den Hungerstreik. Allgemein gefragt: Nehmen Hungerstreikende überhaupt nichts mehr zu sich, oder worauf verzichten sie?

Das ist sehr unterschiedlich. Es gibt solche, die verzichten auf feste Nahrung, nehmen aber weiterhin Flüssigkeiten zu sich, die Nahrungsbestandteile enthalten, wie Suppe, Milch oder mit Honig gesüssten Tee. Andere nehmen nur noch Wasser zu sich. Im radikalsten Fall verzichten sie auch auf Wasser.

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