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Ab ins Camp

Sommerferien bedeuten für immer mehr Kinder Sportferien. Viele berufstätige Eltern lassen ihren Nachwuchs in Sportcamps betreuen. Die Kapazitätsgrenzen sind erreicht.

So geht Surfen: Jugendliche nehmen am Unterricht in einem Jugendsportcamp in Tenero teil.
So geht Surfen: Jugendliche nehmen am Unterricht in einem Jugendsportcamp in Tenero teil.
Keystone

Am Montag beginnen in Zürich die Sommerferien – und das hat vor allem Folgen für berufstätige Eltern. Nicht allen ist es möglich, ihre Kinder in dieser Zeit zu betreuen. Da sind die Jugendsportcamps, die das kantonale Sportamt jeweils durchführt, ein willkommenes Angebot.

29 solcher Camps werden in den kommenden fünf Wochen angeboten. 400 Jugendliche werden daran teilnehmen, wie «20 Minuten» am Freitag schreibt. Doch die Plätze könnten teils locker doppelt besetzt werden. «Bei einigen Lagern sind sogar die Wartelisten ausgebucht», sagt Angie Batschelet gegenüber der Pendlerzeitung.

Qualifiziertes Personal ist rar

Die Teilnehmerzahl habe sich in den letzten fünf Jahren fasst verdoppelt, so Batschelet weiter. Das liege einerseits am Angebot – Trendsportarten wie Hip-Hop, Windsurfen oder Skaten seien bei Kindern sehr beliebt – andererseits seien berufstätige Eltern froh, wenn der Nachwuchs in den langen Sommerferien betreut werde.

Auch die Tagessportkurse in Winterthur und Zürich boomen. 1091 Kinder seien in diesem Jahr an einem der Kurse angemeldet. Allerdings könne man nicht mehr viel mehr Kinder in den Kursen aufnehmen, so Ralph König, Leiter Abteilung Schulsport der Stadt Zürich. Qualifiziertes Personal zu finden, werde immer schwieriger «und die Infrastruktur wird knapp.»

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