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Abschieben oder landesweit zusammenarbeiten?

Mieten rauf, Randständige raus – so wollen Gemeinden Sozialausgaben sparen.

Der Bevölkerungsmix ist schon lange ein Sorgenkind der Dietiker Exekutive. Stadtpräsident Otto Müller (FDP) hat sich wiederholt an die Hauseigentümer gewandt. Im Schreiben mit der Überschrift «Positive Stadtentwicklung» bittet er diese im Namen des Stadtrats, ihre Liegenschaften «im Schuss zu halten», sie zu renovieren, aufzuwerten – und eine entsprechende Miete zu verlangen.

Wohnungen verteuern, um Ausländer, Alleinerziehende, Niedriglohn- und Sozialhilfeempfänger loszuwerden? Stadtpräsident Müller will sein Schreiben nicht als Votum gegen benachteiligte Bevölkerungsschichten verstanden wissen: «Es geht darum, alten Wohnraum zu modernisieren, generell an einer positiven Stadtentwicklung teilzunehmen.»

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