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Umfrage: Wo der Kanton Zürich abspecken soll

2200 Redaktion Tamedia-Leser haben abgestimmt. Das Verdikt: Der Kanton soll sehr gezielt sparen – und teure Bereiche vor dem Rotstift bewahren.

Baustelle über dem Bahnhof Hardbrücke: Privater und öffentlicher Verkehr ist für -Leser unterschiedlich wichtig.
Baustelle über dem Bahnhof Hardbrücke: Privater und öffentlicher Verkehr ist für -Leser unterschiedlich wichtig.
TA

Heute Mittwochnachmittag teilt der Regierungsrat mit, wie er im Kanton Zürich das 1,8 Milliarden Franken schwere Sparpaket umsetzen will. Die Massnahmen werden auf Widerstand stossen, denn es wird wohl jedes Departement deutlich abspecken müssen. Es werden wohl auch der öffentlichen Verkehr und die Bildung zur Kasse kommen.

Diese Bereiche sind den Lesern von Redaktion Tamedia jedoch besonders wichtig. Auf die Fragen, wo sie am ehesten sparen würden, sprach sich von den über 2200 Teilnehmern die Mehrheit deutlich dagegen aus, beim öV und dem Bildungswesen zu sparen. 60 Prozent wollen bei Zug, Tram, Bus und Co. nicht abspecken. Bei der Bildung sprechen sich gar 65 Prozent gegen den Rotstift aus.

Auf der anderen Seite sind 58 Prozent dafür, bei den Strassen mit den Kosten runterzufahren. Spitzenreiter auf dem Sparzettel ist die kantonale Verwaltung. Fast zwei Drittel (63 Prozent) finden, die Beamten sollen den Gürtel enger schnallen.

Verkehrskontrollen vs. Fussfesseln

Widersprüche gibt es bei der Sicherheit. Während man bei der Polizei und Verkehrskontrollen die Ausgaben klar halten soll (55 Prozent) sprechen sich knapp über die Hälfte der Teilnehmer dafür aus, den Strafvollzug günstiger zu organisieren – beispielsweise mit mehr bedingten Strafen und Fussfesseln.

Geht es generell um Finanzpolitik, ist das Bild eindeutig: Zürich soll weniger in den nationalen Finanzausgleich schütten (58 Prozent) und gleichzeitig am eigenen System nichts ändern. Der Vorschlag, diverse Ausgaben wie Schule und Strasse direkt auf die Gemeinden zu überwälzen, welche die Kosten verursachen, ist chancenlos. Gerade einmal 15 Prozent sprechen sich dafür aus – der tiefste Wert aller 13 Fragen.

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