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Ärzte mobilisieren ihre Patienten

Die Zürcher Ärztegesellschaft will, dass die Gemeinden neu für die Organisation des Notfalldienstes zahlen. Um Druck aufzubauen, sollen Patientinnen politische Vorstösse einreichen.

Macht sich mit Geldforderungen unbeliebt: Der Zürcher Ärztepräsident Josef Widler in seiner Praxis in Altstetten. Foto: Urs Jaudas
Macht sich mit Geldforderungen unbeliebt: Der Zürcher Ärztepräsident Josef Widler in seiner Praxis in Altstetten. Foto: Urs Jaudas

Bisher zahlten die Gemeinden nichts ­dafür, dass ein Arzt ausrückt, wenn ­jemand mit 41 Grad Fieber im Bett liegt oder nach einem Hexenschuss nicht mehr aufstehen kann. Die Hausärztinnen und Hausärzte einer Region stellten den Dienst rund um die Uhr sicher, sie organisierten ihn und leisteten im Turnus Pikett. In rund 40 Prozent des Kantonsgebietes wurden sie dabei unterstützt von den SOS-Ärzten, die vor allem Nachtdienste übernahmen. Die Kooperation war mit den Gemeinden vertraglich geregelt, für diese aber kostenlos.

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