Zum Hauptinhalt springen

Affäre Hildebrand: Ende des Verfahrens gegen SVP-Kantonsrat

Im Zusammenhang mit der Affäre Hildebrand läuft seit drei Jahren ein Strafverfahren gegen den SVP-Kantonsrat Claudio Schmid. Gemäss einem Bericht soll dieses nicht weiter verfolgt werden.

Die Indizien gegen ihn waren offenbar zu schwach oder nicht verwertbar: Kantonsrat Claudio Schmid in Zürich. (17. Oktober 2014)
Die Indizien gegen ihn waren offenbar zu schwach oder nicht verwertbar: Kantonsrat Claudio Schmid in Zürich. (17. Oktober 2014)
Anthony Anex, Keystone

Die Zürcher Staatsanwaltschaft will ein seit drei Jahren laufendes Strafverfahren gegen den Zürcher SVP-Kantonsrat Claudio Schmid einstellen. Dies berichtet die «NZZ am Sonntag» gestützt auf ein Schreiben des fallführenden Staatsanwalts. Schmid war verdächtigt worden, den mutmasslichen Bankdatendieb R.T. ermuntert zu haben, Kontoinformationen des damaligen Nationalbankchefs Philipp Hildebrand an Journalisten des «Blick» weiterzugeben. Er hätte sich damit der Anstiftung und Beihilfe zur Bankgeheimnisverletzung schuldig gemacht.

Die Staatsanwaltschaft kommt nun aber zum Schluss, dass die für diesen Verdacht vorliegenden Indizien entweder nicht verwertbar oder «bei weitem zu schwach» seien, wie es in dem Brief des Staatsanwaltes heisst. Noch pendent ist das Verfahren gegen R.T. Dieser soll Hildebrands Kontodaten per Screenshot gesichert und dem Thurgauer SVP-Kantonsrat Hermann Lei sowie Alt-Bundesrat Christoph Blocher zugänglich gemacht haben. Auch die Verfahren gegen Lei und Blocher sind noch nicht abgeschlossen.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch