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Aids-Hilfe Schweiz droht der Entzug des Gütesiegels

Trotz finanzieller Schwierigkeiten hält die Aids-Hilfe Schweiz an dem Jahreshonorar von 50'000 Franken für die Präsidentin der gemeinnützigen Organisation, Doris Fiala fest.

Kassiert 50'000 Franken pro Jahr für das Präsidium der gemeinnützigen Organisation: Die FDP-Nationalrätin Doris Fiala.
Kassiert 50'000 Franken pro Jahr für das Präsidium der gemeinnützigen Organisation: Die FDP-Nationalrätin Doris Fiala.
Nicola Pitaro

Die Aids-Hilfe Schweiz befinde sich seit Jahren in einer sehr schwierigen finanziellen Lage und sei auf eine führungsstarke und ausgezeichnet vernetzte Präsidentin angewiesen, teilte der Vorstand am Freitag mit.

An seiner ordentlichen Sitzung hat sich der Vorstand gemäss Mitteilung einstimmig hinter seine in die Kritik geratene Präsidentin gestellt. Die durch die Mitgliederversammlung abgesegnete Strategie der Professionalisierung des Präsidentenamts werde fortgeführt, heisst es weiter.

Zewo fordert Erklärung

Die Präsidentin der AHS, FDP-Nationalrätin Doris Fiala, war wegen ihres Honorars in die Schlagzeilen geraten. Die AHS bezahlt ihr jährlich 50'000 Franken für ihr präsidiales Engagement.

Die Zertifizierungsstelle für gemeinnützige, Spenden sammelnde Organisationen hält diesen Betrag für zu hoch und sieht Erklärungsbedarf. Allenfalls entzieht sie der Aids-Hilfe das Zewo- Gütesiegel. Darüber befinden wird der Zewo-Stiftungsrat an der Sitzung vom 19. März.

SDA/lcv

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