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Airbus kollidiert beinahe mit Segelflugzeug

Nur dank eines spektakulären Ausweichmanövers eines Langstreckenjets kam es in der Nähe des Flughafens Zürich nicht zu einer Kollision in der Luft. Schuld am Vorfall sind ein Pilot und ein Lotse.

Die Piloten sahen den Segelflieger im letzten Moment: Ein Airbus A340 der Swiss.
Die Piloten sahen den Segelflieger im letzten Moment: Ein Airbus A340 der Swiss.
Keystone

Die Schweizerische Unfalluntersuchungsstelle (Sust) hat den Schlussbericht zu einem Vorfall veröffentlicht, der sich im Sommer 2012 in der Nähe des Flughafens Zürich zugetragen hat. Damals kam es beinahe zu einer Kollision zwischen einem Langstreckenjet und einem Segelflugzeug.

Am 11. August um 15.32 Uhr befand sich ein Airbus A340 von San Francisco herkommend auf dem Anflug auf die Zürcher Pisten. Über Waldshut (D) entdeckte einer der drei im Cockpit anwesenden Piloten ein Segelflugzeug, das sich in gleicher Höhe auf Kollisionsflug mit dem Langstreckenjet befand. Wie die Unfallexperten feststellen, konnten die Airbuspiloten den Zusammenstoss dank eines «markanten Ausweichmanövers» verhindern. Sie mussten dafür ihre Maschine in die maximale Querlage nach links abdrehen. Die beiden Flugzeuge kreuzten sich auf gleicher Höhe mit einem Abstand von 260 Metern. Der Airbus setzte kurze Zeit später auf der Piste 14 auf, während der Segelflieger seinen Flug fortsetzte und um 16 Uhr auf dem Segelfluggelände Bohlhof (D) landete.

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