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Aktivismus hilft nicht

Die SVP fordert schärfere Richtlinien in der Sozialhilfe – auch wegen Fällen wie jenem von Jeton G. Doch ausgerechnet bei solchen Bezügern würden die Verschärfungen wenig bringen.

Die Aufregung ist gross und nicht unberechtigt: Da bezog ein heute 31-jähriger Mann Sozialhilfe, obwohl er mit Hanfanbau Geld verdiente. Der Fall flog auf, als er in Zürich im Streit mutmasslich einen Türsteher erschoss. Für die SVP ist klar: Dass Jeton G. überhaupt Geld vom Staat erhalten hat, ist ein Beleg für den grassierenden «Sozialirrsinn». Umso wichtiger sei es, die Sozialhilferichtlinien in ihrem Sinn zu verschärfen. Doch was hätte sich im Umgang mit Jeton G. geändert, wäre die Sozialhilfe so ausgestaltet, wie dies die SVP in ihrem Strategiepapier vom letzten Herbst fordert? Redaktion Tamedia hat die wichtigsten Punkte unter die Lupe genommen.

Es träfe die ehrlichen Bezüger

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