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Als er die Bankkarte gefunden hatte, schleppte er die Frau ins Bad

Ein heute 62-jähriger Elektroingenieur hat Rentnerinnen zu Hause brutal ausgeraubt und in Todesangst versetzt. Er brauchte Geld für eine Prostituierte.

Fünfeinhalb Jahre Gefängnis und eine Genugtuung von 8000 Franken befand das Bezirksgericht Zürich als angemessene Strafe für den Räuber. Foto: Urs Jaudas
Fünfeinhalb Jahre Gefängnis und eine Genugtuung von 8000 Franken befand das Bezirksgericht Zürich als angemessene Strafe für den Räuber. Foto: Urs Jaudas

Für die 66-jährige Frau war es ein schöner Tag. Sie hatte ihren 80-jährigen Freund zu Besuch, als es läutete. An der Tür stand ein breitschultriger Mann. Er sei EWZ-Mitarbeiter und müsse die Glaskabel prüfen. Nachdem ihn die Frau in die Wohnung gebeten hatte, begann er nicht mit der Arbeit, sondern stülpte sich einen Strumpf übers Gesicht und nahm einen Revolver aus der Werkzeugtasche. Diesen richtete er gegen die Frau und ihren Besucher und verlangte Geld und Bankkarten. Die Überfallenen gaben zu Tode erschrocken 640 Franken heraus. Und die Frau schrieb ihm den Kartencode auf einen Zettel. Der Rentner hatte noch versucht, sich dem Räuber zu widersetzen. Doch der richtete nur seine Pistole auf den Mann und fragte, ob er sterben wolle.

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