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Als «Herr Nationalrat» ist man wer

Ein Sitz im Nationalrat ist für viele Politikerinnen und Politiker die Krönung der Karriere. Was ist an diesem Amt eigentlich so attraktiv?

Nationalräte reisen 1. Klasse (v. l.): Beat Walti, Thomas Matter und Jacqueline Badran.Foto: Manuela Matt (ZSZ)
Nationalräte reisen 1. Klasse (v. l.): Beat Walti, Thomas Matter und Jacqueline Badran.Foto: Manuela Matt (ZSZ)

Ihre Ausgangslage ist schlecht: Julia Gerber Rüegg steigt vom 18. Listenplatz aus ins Rennen um einen Sitz im Nationalrat; die Zürcher SP hat derzeit 7 Sitze. Die Parteileitung hätte Gerber am liebsten gar nicht aufgestellt, obwohl die langjährige engagierte Politikerin aus Wädenswil vor vier Jahren ein gutes Resultat erzielt hatte und diesen Frühling nachgerückt wäre, hätte Jacqueline Fehr nach der Wahl in die Zürcher Regierung ihren Platz in Bern geräumt. Doch Fehr bleibt bis zum Wahltag auch National­rätin und verhindert so, dass Gerber am 18. Oktober als Bisherige antreten kann. Trotzdem gibt diese nicht auf, und dank Unterstützung von der Parteibasis kann sie erneut zur Wahl antreten.

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