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«Am Ende betete Glasenberg mit 50 Dorfbewohnern»

Ein Bürgerkomitee aus dem Säuliamt kritisierte den Glencore-Chef scharf, bis dieser zum Augenschein an den «Tatort» einlud. Silvia Berger kehrte soeben von der gemeinsamen Reise nach Kolumbien zurück.

Frau Berger, Sie waren mehrere Tage mit Glencore-Chef Ivan Glasenberg in Kolumbien unterwegs. War er ein angenehmer Reisepartner? Wir waren uns überhaupt nicht spinnefeind. Schon seine Begrüssung war herzlich und ungekünstelt. Glasenberg scheint einer zu sein, der auf dem Boden geblieben ist. Wir haben mehrmals mit ihm gegessen und konnten dabei vernünftig diskutieren.

Haben Sie sich von ihm kaufen lassen? Nein, uns kann man nicht kaufen. Wir sind keine NGO, sondern eine Bürgerbewegung, die sich aus persönlichem Interesse der Sache annimmt. Die Langstreckenflüge und die meisten Hotelübernachtungen haben wir selbst bezahlt. Andererseits: Ohne Glasenberg und die Hilfe anderer Glencore-Manager vor Ort wären wir nie so weit gekommen. Er hat sich mehrere Tage für uns Zeit genommen, hat Eingeborene mit uns besucht und Minengebiete, in die wir sonst nie Einlass gefunden hätten.

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