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Angela Merkel wirbt für den VCS

Die Bundeskanzlerin taucht auf einem Abstimmungsplakat auf. Was soll das?

Prominenter «Besuch» am Bahnhof Stadelhofen: Angela Merkel als Pendlerin.
Prominenter «Besuch» am Bahnhof Stadelhofen: Angela Merkel als Pendlerin.
PD

Da hat der VCS Zürich einen Eyecatcher kreiert. Wer das Abstimmungsplakat zur Stadelhofenvorlage genauer anschaut, entdeckt die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel inmitten von Zürcher Pendlern. Ganz in Pink scheint sie den Fotografen anzulächeln. Natürlich ist das eine Fotomontage.

Doch was soll diese aussagen? Sie sei kürzlich mit dem Zug in Deutschland unterwegs gewesen, erklärt VCS-Co-Geschäftsführerin Gabi Petri gegenüber «20 Minuten». Dabei habe sie festgestellt, «wie viel pünktlicher und zuverlässiger unser ÖV» sei, wobei sie dabei exakt den VCS-Slogan auf dem Abstimmungsplakat übernimmt: «Ja – Ausbau zum Stadelhofen: pünktlich und zuverlässig.» Die gemäss Petri «bürgernahe» Merkel müsse einmal nach Zürich kommen, um sich ein Bild zu machen.

«Sicher genügend Humor»

Dass Merkel nicht grösser im Bild erscheint, hat laut Petri vor allem damit zu tun, dass die Kanzlerin nichts davon wisse. Rechtliche Probleme befürchtet die VCS-Exponentin nicht. «Die Deutschen haben da sicher genügend Humor.»

In Berlin tönt es gemäss der Zeitung weniger begeistert. «Leider werden immer wieder Bilder der Bundeskanzlerin überall auf der Welt auch zu Werbezwecken missbraucht», sagt ein Regierungssprecher. Das Plakat sei ohne Wissen und Zustimmung der Kanzlerin zustande gekommen. Ob Merkel rechtlich gegen den VCS vorgehen wird, sagte der Sprecher nicht.

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