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Anwalt hat 30 Pornobilder als Beweis

Ueli Vogel-Etienne hält das Dossier weiterhin zurück, das die Missstände im Migrationsamt belegen soll. Kantonale Angestellte dürfen nicht auf Pornoseiten surfen. Trotz Sicherungssystem ist ein Missbrauch möglich.

Schaad

In der Affäre um die mutmasslichen Missstände auf dem Zürcher Migrationsamt bleiben die Beweise vorderhand unter Verschluss. Rechtsanwalt Ueli Vogel-Etienne betonte gestern gegenüber dem «Tages-Anzeiger», er werde das umfangreiche Dossier mit den Beweisen weder an den angeschuldigten Chef des Migrationsamtes, Adrian Baumann, noch an Sicherheitsdirektor Hans Hollenstein (CVP) aushändigen. «Diese beiden sind Partei.» Vogel-Etienne will warten, bis Hollenstein die unabhängige Drittperson bestimmt hat, und die Unterlagen dieser Person «unverzüglich» übergeben.

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