Zum Hauptinhalt springen

Arbeitserziehungsanstalt wird nach Streit 10 Millionen Franken teurer

Auf der Baustelle des Massnahmenzentrums Uitikon wird nach einem Konflikt mit dem Generalplaner erst im Oktober weitergebaut. Das Projekt wird 39 Millionen Franken kosten – ein Drittel mehr als geplant.

Massnahmezentrum Uitikon: Nach einem Streit mit dem Generalunternehmer bleiben die Bagger fast ein Jahr stehen.
Massnahmezentrum Uitikon: Nach einem Streit mit dem Generalunternehmer bleiben die Bagger fast ein Jahr stehen.
Keystone

Die Baudirektion stellte nach Konflikten mit dem Generalplaner die Arbeiten am Massnahmezentrum (MZU) in Uitikon ein. Nun soll mit einem optimierten, aber teureren Projekt weitergebaut werden. Wie der Zürcher Regierungsrat am Donnerstag mitteilte, soll die Baustelle auf Oktober 2011 wieder eröffnet werden. Nur so könne der Bezugstermin Ende 2014 eingehalten werden.

Allerdings muss der Kanton Zürich für das MZU einiges mehr ausgeben als ursprünglich geplant: Das Bauprojekt wird insgesamt 39 Millionen Franken kosten. Im Mai 2009 rechnete man noch mit 29 Millionen, also zehn Millionen weniger. Von diesen 39 Millionen Franken muss der Kanton Zürich jedoch nicht alles selber bezahlen: Der Bund übernimmt voraussichtlich 8 der 39 Millionen.

Im ausgebauten MZU, der ehemaligen Arbeitserziehungsanstalt, sollen Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 17 und 30 Jahren ihre Freiheitsstrafen absitzen. Der Neubau steht heute im Rohbau und hätte eigentlich bis Mitte 2012 fertiggestellt werden sollen.

Update folgt.

SDA/ep

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch