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Arbeitsloser wird zum Geldfälscher

Zum zweiten Mal innert dreier Monate hat die Kantonspolizei den gleichen Mann wegen Geldfälschung verhaftet. Er hat Banknoten im Wert von rund 20'000 Franken hergestellt.

Als in diversen Läden im Limmattal gefälschte 200er-Noten auftauchten, geriet der Mann erstmals ins Visier der Polizei.
Als in diversen Läden im Limmattal gefälschte 200er-Noten auftauchten, geriet der Mann erstmals ins Visier der Polizei.
Martin Ruetschi, Keystone

Zum ersten Mal wurde der 42-jährige Italiener aus dem Bezirk Dietikon im Oktober 2014 verhaftet. Dies, nachdem in mehreren Geschäften im Limmattal gefälschte 200er-Banknoten aufgetaucht waren. Bei einer Hausdurchsuchung stellten die Fahnder diverse Utensilien zur Fälschung von Banknoten sowie falsche 200er-Noten sicher. Der Mann gab zu, das Geld gefälscht zu haben, um seine Drogensucht zu finanzieren. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren eingeleitet, er wurde aber aus der Haft entlassen.

Kurz vor Weihnachten versuchte der 42-Jährige dann erneut, Falschgeld in Umlauf zu bringen. Mit der gleichen Konsequenz wie beim ersten Mal: Er wurde kurz darauf festgenommen. Diesmal trug er gefälschte 100er- und 200er-Noten bei sich. In seiner Wohnung entdeckten die Polizisten auch diesmal einen Drucker und weiteres Zubehör zur Fälschung von Notengeld.

Arbeitsloser Sozialhilfebezüger

Laut einer Mitteilung der Kantonspolizei von heute Montag hat der Mann nachweislich rund 20'000 Franken hergestellt. Einen Teil davon habe er in Umlauf gebracht, um sich Lebensmittel sowie kleinere Gegenstände zu kaufen, die sich der arbeitslose Sozialhilfebezüger ansonsten nicht hätte leisten können.

SDA/hub

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