Zum Hauptinhalt springen

Arzt praktiziert ohne Zulassung am Zürichsee

Ein wegen Körperverletzung und Betrug beschuldigter Arzt betrieb in Horgen eine Praxis. Nun sitzt er in Deutschland in Untersuchungshaft.

Ertrogen: Ein umstrittener Arzt hat sich die für eine Praxis nötige Dokumente selbst ausgestellt.
Ertrogen: Ein umstrittener Arzt hat sich die für eine Praxis nötige Dokumente selbst ausgestellt.
Keystone

Ein deutscher Neurochirurg hat im vergangenen Oktober in Horgen eine Praxis eröffnet, in der er Schmerzpatienten behandelte. Währenddessen ermittelt die Staatsanwaltschaft in seiner Heimat wegen Körperverletzung und Betrug gegen ihn. Er soll Rechnungen manipuliert haben. Zudem werfen ihm die Untersuchungsbehörden Ärztepfusch vor. Wie der «Blick» schreibt, hätte er wegen dieses laufenden Verfahrens in der Schweiz keine Praxis eröffnen dürfen.

Der 51-Jährige hat sich deshalb kurzerhand die nötigen Dokumente selbst ausgestellt und damit die Zürcher Gesundheitsdirektion getäuscht. Als ihm ein Patient auf die Schliche kommt und die Zürcher Behörden informiert, wird dem Arzt im Januar die Berufsausübungsbewilligung entzogen. Er geht zurück nach Deutschland, wo er in Rostock verhaftet und in Untersuchungshaft gesetzt wird.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch