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Asylsuchende kommen in Provisiorien unter

Die Zahl der Asylsuchenden nimmt zu. Der Kanton Zürich muss sie in Provisorien unterbringen. Neben einer Militärunterkunft im Reppischtal wird in Zollikon für Asylbewerber eine Zivilschutzanlage eingerichtet.

Der Kanton Zürich rechnet gegenüber 2007 mit rund 500 zusätzlichen Asylbewerbern, sagte Ruedi Hofstetter, Chef des Sozialamtes des Kantons Zürich, am Mittwoch auf Anfrage der SDA. Er bestätigte eine Meldung von «Radio Zürisee», wonach ab Oktober in Zollikon für 90 Asylsuchende eine provisorische Einrichtung eröffnet werde.

Umwandlung von zwei Nothilfezentren

Bereits am Dienstag wurde bekannt, dass per Oktober auch eine Militärunterkunft im Reppischtal für weitere 90 Asylbewerber als Provisorium in Betrieb geht. Eine weitere Entlastung bringt laut Hofstetter die Umwandlung von zwei Nothilfezentren in Winterthur-Töss sowie in Egg in Durchgangszentren. Alles in allem entstünden damit rund 400 zusätzliche Plätze, was im Moment reiche.

Kanton immer auf der Suche nach Unterkünften

Progonosen im Asylbereich seien schwierig, sagte Hofstetter. Der Kanton sei deshalb ständig auf der Suche nach neuen Liegenschaften. Erschwert wird die Lage, weil zurzeit zwei konkrete Projekte für neue Durchgangszentren in Eglisau und Oberembrach wegen Einsprachen blockiert sind.

SDA/tif

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