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Asylzentrum Juch braucht zusätzliche Schlafplätze

Die Zivilschutzanlage in Wiedikon dient voraussichtlich bis Ende Oktober als Nachtstätte für Asylsuchende.

Pia Wertheimer
Hat nicht genug Platz: Das Bundeszentrum für Asylsuchende im Juch-Areal.
Hat nicht genug Platz: Das Bundeszentrum für Asylsuchende im Juch-Areal.

Das Bundeszentrum für Asylsuchende im Zürcher Juch-Areal platzt derzeit aus allen Nähten. Deshalb hat das Staatssekretariat für Migration (SEM) in Absprache mit dem Kanton Zürich beschlossen, in der Zivilschutzanlage Saumstrasse in Wiedikon vorübergehend 48 Männer unterzubringen.

Grund für den Engpass in Zürich – sowie in anderen Bundeszentren – ist die markant ansteigende Anzahl Asylsuchende in ganz Europa. «Der Bund bemüht sich, seine Unterbringungskapazitäten insgesamt zu erweitern», sagt SEM-Sprecher Martin Reichlin. Das Staatssekretariat weise den verschiedenen Testbetrieben für beschleunigte Asylverfahren einen fixen Anteil der Flüchtlinge zu, dabei übernehme das Zürcher Zentrum rund 6 Prozent. «Wegen der saisonal stark variierenden Zahlen müssen Testbetrieb und Verfahren ihre Schwankungstauglichkeit erweisen.»

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