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Auch Barbara N. ist voll schuldfähig

Barbara N. hat Mark W. bei seinem «folterähnlichen Erziehungs- und Strafsystem» unterstützt – laut Psychiater aus voller Überzeugung. Und nicht aus religiösem Wahn, oder weil sie von Mark W. abhängig war.

Zum Abschluss des Beweisverfahrens vor dem Geschworenengericht hat am achten Prozesstag Psychiater Elmar Habermeyer, der die 62-jährige Sozialpädagogin Barbara N. begutachtete, seine Erkenntnisse vorgestellt. Er schilderte eine Frau, die mit einem «chronischen Gefühl der Leere» lange nach dem Sinn und nach Orientierung in ihrem Leben gesucht hat. Und die in der «Hinwendung zu einer religiösen Extremposition» und in einer «rigiden moralischen Überzeugung» sich am Ziel ihrer Sinnsuche angekommen sah.

Erhöhte Beeinflussbarbeit

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