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«Auch den Schweizern sollten die Menschrechte wichtig sein»

Kapitän Stefan Schmidt spricht auf Einladung der Kirchen und Hilfsorganisationen in Zürich über sein Engagement für Bootsflüchtlinge. Er fordert ein grösseres Interesse der reichen Länder an deren Schicksal.

Humanitärer Einsatz: Stefan Schmidt beim Zürcher Hafenkran. Foto: Dominique Meienberg
Humanitärer Einsatz: Stefan Schmidt beim Zürcher Hafenkran. Foto: Dominique Meienberg

Sie sind hier in Zürich, um sich für die Anliegen von Bootsflüchtlingen einzusetzen. Wie kommt ein Kapitän zu einem solchen Engagement?

Als Kapitän der Cap Anamur habe ich vor zehn Jahren 37 Bootsflüchtlinge aus dem Mittelmeer gefischt. Die Italiener wollten mich mit den Flüchtlingen nicht in einen Hafen einlaufen lassen. Als ich es trotzdem tat, wurde ich verhaftet und der «bandenmässigen Beihilfe zur illegalen Einreise» angeklagt. Später haben wir dann die Menschenrechtsorganisation Borderline-Europe gegründet.

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