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Auch er gehört zu den grossen Verlierern: Der Meinungsforscher

Hollenstein konnte ruhig schlafen, Kägi musste zittern – laut Umfragen. Am Wahltag kam alles anders. Und Meinungsforscher Matthias Kappeler rang um Worte.

Die Befragungen im Vorfeld der Wahlen deuteten auf vollkommen andere Wahlergebnisse hin: Callcenter der Isopublic AG Institut für Markt- und Meinungsforschung in Schwerzenbach.
Die Befragungen im Vorfeld der Wahlen deuteten auf vollkommen andere Wahlergebnisse hin: Callcenter der Isopublic AG Institut für Markt- und Meinungsforschung in Schwerzenbach.
TA-Archiv, Sophie Stieger

Noch nie war der Chef von Isopublic so unsicher vor einem Wahltermin. Zu Recht, wie sich herausstellte: Gestern musste Matthias Kappeler eingestehen, dass die Umfragen seines Meinunungsforschungs-Instituts zum Teil weitab vom tatsächlichen Wahlergebnis lagen. Die Befragungen von Ende Januar und Mitte März hatten Hans Hollenstein (CVP) und Regine Aeppli (SP) als die sicheren grossen Sieger der Regierungsratswahlen gesehen. Am Schluss hatte ausgerechnet der neu angetretene Mario Fehr (SP) am meisten Grund zu strahlen. Aeppli aber musste den ganzen Nachmittag um ihre Wiederwahl zittern. Und Hollenstein wurde sogar schnöde abgewählt.

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