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Beispielloser Aufruf aller Zürcher Parteien

In der Not soll die ZKB einspringen – und der Kanton soll für Kredite von 680 Millionen Franken geradestehen.

Obwohl er seine Sitzung absagen musste, hat sich der Kantonsrat zusammengerauft für eine gemeinsame Corona-Erklärung. Im Bild Kantonsratspräsident Dieter Kläy und Gesundheitsdirektorin Natalie Rickli. Archivbild: Sabina Bobst
Obwohl er seine Sitzung absagen musste, hat sich der Kantonsrat zusammengerauft für eine gemeinsame Corona-Erklärung. Im Bild Kantonsratspräsident Dieter Kläy und Gesundheitsdirektorin Natalie Rickli. Archivbild: Sabina Bobst

Am Sonntag hat Gesundheitsdirektorin Natalie Rickli (SVP) in Absprache mit Kantonsratspräsident Dieter Kläy (FDP) die Montagssitzung des 180-köpfigen Parlaments kurzfristig abgesagt.

Dennoch haben sich alle Fraktionen des Parlaments zusammengetan und kurz vor Montagmittag eine gemeinsame Mitteilung verschickt. Der Tenor lautet: Jetzt ist der Moment, um zusammenzustehen. Konkret heisst es, man respektiere den Entscheid, die Sitzung abzusagen, und werde bald das weitere Vorgehen prüfen. Vor allem aber dankt das Parlament «allen herzlich, die mit grösstem Einsatz alles unternehmen, um die Ausbreitung der Pandemie zu verlangsamen». Die Fraktionen heben dabei die Leistungen des Gesundheits- und Pflegepersonals hervor, das unter Druck und hohem Risiko Ausserordentliches leistet.

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