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Aufstieg und Fall des Zürcher Kebab-Imperiums

Erdogan Gökduman schuftete 18 Stunden täglich, bis er 2006 zwölf New-Point-Filialen betrieb. Heute sind es noch fünf. Gut so, findet der Gründer.

Heute steht hier ein Italiener: Die Filiale an der Sihlpost hat die übereifrige Expansion nicht überlebt. Foto: Matthias Jurt
Heute steht hier ein Italiener: Die Filiale an der Sihlpost hat die übereifrige Expansion nicht überlebt. Foto: Matthias Jurt

Das Zürcher Synonym für Kebab heisst New Point. «Sali mitenand» riefen einem in rote Poloshirts gekleidete, gut gelaunte Angestellte beim Betreten des Take-aways im belebten Ausgehquartier zu. Die Frage «Alles, mit scharf?» schaffte es in die Sketches des Schweizer Fernsehens.

Der Zürcher Take-away wurde zum Kult, zum schwer planbaren Glücksfall für einen Unternehmer. Auf dem Höhepunkt im Jahr 2006, zehn Jahre nach der Gründung, umfasste das Imperium New Point schweizweit zwölf ­Filialen. Sein Gründer, Erdogan Gökduman, wurde in den Zeitungen als Selfmade-Millionär porträtiert. Er war, wie man sagt, zur richtigen Zeit am richtigen Ort.

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