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«Autos sind in der Sozialhilfe nicht vorgesehen»

Wer Sozialhilfe bezieht, kann sich kein Auto leisten, sagt Dorothee Guggisberg, Geschäftsführerin der Schweizerischen Konferenz für Sozialhilfe (Skos). Einem Autoverbot ist sie nicht grundsätzlich abgeneigt.

«Sozialämter haben genügend Sanktionsmöglichkeiten»: Skos-Geschäftsführerin Dorothee Guggisberg. Foto: Keystone
«Sozialämter haben genügend Sanktionsmöglichkeiten»: Skos-Geschäftsführerin Dorothee Guggisberg. Foto: Keystone

Der Zürcher Kantonsrat will, dass Sozialhilfebezüger nur noch in Ausnahmefällen ein Auto benützen dürfen. Was halten Sie davon? Die Skos nimmt keine Stellung zu Entscheiden kantonaler Parlamente. Sie gibt lediglich Richtlinien für die Ausgestaltung und Bemessung der Sozialhilfe. Die Autofrage ist in den Richtlinien sehr genau geregelt. Die Sozialhilfe zahlt nichts an den Unterhalt eines Autos. Wer mehr als 4000 Franken Vermögen hat, muss sein Auto verkaufen, sofern er eines besitzt.

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