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«Bachelorette»-Kandidat gibt Drogenhandel zu

Von der Kuppelsendung ins Gefängnis: Ein «Bachelorette»-Kandidat aus Zürich muss sich wegen Drogendeals vor Gericht verantworten – erneut.

Reger Handel: 20 Kilo Marihuana und 1 Kilo Haschisch hat der «Bachelorette»-Schönling verkauft.
Reger Handel: 20 Kilo Marihuana und 1 Kilo Haschisch hat der «Bachelorette»-Schönling verkauft.
PD

In der Kuppelsendung «Bachelorette» des Senders 3+ buhlte S.B. 2015 um die Gunst von Fitnesstrainerin Frieda Hodel. Der «Frauenflüsterer», wie ihn TeleZüri damals nannte, schaffte es gar unter die letzten vier Kandidaten.

Der «charmante Verführer» war damals aber schon verurteilter Drogenhändler und wurde deshalb auch «Skandal-Bachelorette-Kandidat» genannt. Sechs Jahre zuvor sass er bereits einmal hinter Gittern, was der Sender (und Bachelorette Hodel) erst im Nachhinein erfuhren. Er sei aber resozialisiert und habe sich von seinem damaligen Leben verabschiedet, gab B. dem «Blick» damals zu Protokoll.

Gleich nach der Sendung gings wieder los

Nun steht der gelernte Metallbauschlosser erneut vor Gericht, auch dieses Mal wegen Drogenhandels. Wie aus der Anklageschrift hervorgeht, die der Nachrichtenagentur sda vorliegt, fing er schon kurze Zeit nach seinem Auftritt in der Kuppelshow wieder mit Dealen an.

Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, mit insgesamt 20 Kilogramm Marihuana und einem Kilo Haschisch gehandelt zu haben.

Er soll 10 Monate absitzen

Im Februar diesen Jahres wurde er verhaftet und sass zwei Wochen in Untersuchungshaft. Die Staatsanwaltschaft fordert eine teilbedingte Freiheitsstrafe von 20 Monaten, wovon er 10 Monate absitzen soll. Die Probezeit für die restlichen 10 Monate soll 5 Jahre betragen.

Der Prozess vom kommenden Mittwoch am Bezirksgericht Zürich dürfte voraussichtlich nicht lange dauern. Er wird im abgekürzten Verfahren durchgeführt. Das heisst, dass der Beschuldigte nur noch sein Einverständnis zum Antrag der Staatsanwaltschaft geben muss. Der «Bachelorette»-Kandidat hat die Vorwürfe somit zugegeben.

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