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Bagger fahren beim Güterbahnhof auf

Der Abbruch des Güterbahnhofs wird konkret. In den kommenden Tagen beginnen der Rückbau und die Altlastensanierung.

pia
Wird nun abgerissen: Der alte Güterbahnhof.
Wird nun abgerissen: Der alte Güterbahnhof.
Walter Bieri, Keystone

Der Bau des neuen Polizei- und Justizzentrums (PJZ) in der Nähe des Zürcher Hauptbahnhofes rückt näher. Die Arbeiter beginnen Ende Mai mit dem Rückbau des Güterbahnhofs, wie die Zürcher Baudirektion am Freitag mitteilte.

Der Rückbau und die Altlastensanierung dauern rund neun Monate, wie es weiter heisst. Die Abbruchmaterialien werden vor Ort getrennt und zu einem grossen Teil wiederverwertet. Die Materialtransporte erfolgen mehrheitlich per Bahn, damit die CO2-Emissionen und die Verkehrsbelastung durch die Grossbaustelle mitten in der Stadt möglichst gering ausfallen, heisst es in der Mitteilung.

Die Bauarbeiten für den Neubau beginnen im ersten Halbjahr 2014 mit dem Aushub der Baugrube. Die Grundsteinlegung ist für Anfang 2015 geplant. Die reine Bauzeit für das PJZ beträgt rund drei Jahre. Ab 2018 soll das Gebäude etappenweise bezogen werden.

Im Neubau werden Abteilungen der Kantonspolizei, der Staatsanwaltschaft, des Justizvollzugs sowie das Forensische Institut, die Polizeischule und Teile des Bezirksgerichts zusammengefasst. Diese sind heute auf über 30 verschiedene Standorte in der Stadt Zürich verteilt. Im PJZ gibt es rund 1850 Arbeits- und rund 300 Gefängnisplätze.

Durch den Umzug der Kantonspolizei ins PJZ wird unter anderem die Kaserne für andere Nutzungen frei. Kanton und Stadt Zürich führen zurzeit eine gemeinsame Gebietsplanung für das Kasernenareal durch, «in der die Bedürfnisse des Quartiers, der Stadt und des Kantons berücksichtigt werden», wie es in der Mitteilung heisst.

(SDA)

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