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Basler wollen mit Binz-Überbauung «Beitrag an Urbanität» leisten

Nach den Besetzern fahren die Baumaschinen auf. In der Binz baut eine Stiftung aus Basel 360 Wohnungen – und einen Innenhof, der an die jahrelang besetzte Liegenschaft erinnert.

Bald Vergangenheit: Das Fabrikareal bei der Räumung im Mai 2013.
Bald Vergangenheit: Das Fabrikareal bei der Räumung im Mai 2013.
Keystone
Grosskontrolle: Im März 2013 waren Dutzende Polizisten vor Ort.
Grosskontrolle: Im März 2013 waren Dutzende Polizisten vor Ort.
Keystone
...das Gebiet wird nun als erstes von Altlasten befreit.
...das Gebiet wird nun als erstes von Altlasten befreit.
Sophie Stieger
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Nachdem ein grosses Polizeiaufgebot im Mai die Gebäude an der Üetlibergstrasse 111 durchsuchten, wird das Areal nun von der Stiftung Abendrot überbaut. Die Pensionskasse aus Basel plant eine Überbauung mit 360 Wohnungen. Entstehen sollen Studios für Angestellte des Universitätsspitals und für Studierende.

Am Dienstag wurde das Projekt präsentiert, das aus einem Studienauftrag als bestes ausgewählt wurde. Von sechs Teilnehmenden siegten die Zürcher Gmür & Geschwentner Architekten, wie es auf der Website der Stiftung heisst.

Vorgesehen ist die Errichtung von zwei Gebäuden. Sie umschliessen einen Hof, der als Treffpunkt geeignet ist, zum Verweilen einlädt und auch als Veloabstellplatz vorgesehen ist. Der gedeckte Teil erinnert dabei an die Fabrikhalle, welche die Besetzer benutzten.

Bezug 2017

Namentlich der starke Öffentlichkeitscharakter der Überbauung habe die Jury überzeugt. Das Erdgeschoss ist bewusst durchlässig gestaltet, öffentliche und halböffentliche Aussen- und Innenräume sind dort vorgesehen. Jurypräsident Peter Ess sagte an der Medienkonferenz: «Der Ort hat das Potenzial, einen guten Beitrag an die Urbanität dieses Quartiers zu leisten.»

Die Baueingabe ist auf Sommer 2014 und der Baubeginn auf Frühling 2015 terminiert. Bis zu diesem Zeitpunkt werden auch der Rückbau und die Altlastensanierung abgeschlossen sein. Fertigstellung und Bezug sind für 2017 geplant.Die Stiftung erhält das Grundstück im Baurecht. Für die Überbauung investiert sie rund 50 Millionen Franken.

SDA/ep

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