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Bastien Girod erwägt den Rückzug vom Rückzug

Bei den Grünen zeichnet sich eine Ständeratskandidatur von Nationalrat Bastien Girod ab – trotz ursprünglicher Absage. Den Grünen steht damit eine heftige Geschlechterdebatte bevor.

«Ich würde eigentlich gerne antreten»: Bastien Girod spricht an der Delegiertenversammlung der Grünen Schweiz.
«Ich würde eigentlich gerne antreten»: Bastien Girod spricht an der Delegiertenversammlung der Grünen Schweiz.
Georgios Kefalas, Keystone

Anfang Jahr hat sich der 34-jährige Nationalrat Bastien Girod selber aus dem Rennen genommen. Die Zeit für eine Ständeratskandidatur sei für ihn noch nicht reif. Als Grund nannte er die Geburt seiner Tochter Ende 2014 und seine Arbeit als Umweltwissenschaftler an der ETH Zürich.

Unterdessen hat sich die Ausgangslage mit dem Rückzug der Grünliberalen Ständerätin Verena Diener aber grundlegend geändert. Jetzt sind beide Zürcher Ständeratssitze neu zu vergeben und Girod könnte sich echte Wahlchancen ausrechnen. Er denke ernsthaft über einen Rückzug vom Rückzug nach, sagt er auf Anfrage. «Ich würde eigentlich gerne antreten», allerdings seien da noch einige Dinge zu klären – mit dem Arbeitgeber, mit der Familie und mit der Partei.

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