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Behindertengerechtes ÖV-Netz in Verzug

Der Zürcher Verkehrsverbund will bis 2014 im Kanton Zürich ein behindertengerechtes Verkehrsnetz realisieren. Der Ausbau einiger Bahnhöfe braucht aber mehr Zeit.

Behinderte müssen warten: Der Umbau des Bahnhofs Uster sowie weiterer fünf Bahnhöfe verzögert sich. Auf dem Bild wartende Pendler am Bahnhof Uster. (4. Oktober 2001)
Behinderte müssen warten: Der Umbau des Bahnhofs Uster sowie weiterer fünf Bahnhöfe verzögert sich. Auf dem Bild wartende Pendler am Bahnhof Uster. (4. Oktober 2001)

Der Zürcher Verkehrsverbund hat geplant, bis 2014 im Kanton Zürich ein behindertengerechts Verkehrsnetz zu schaffen. Der im Behindertenkonzept 2001 formulierte Plan kann nun aber nicht termingerecht verwirklicht werden. Einige Bauten brauchen mehr Zeit.

Sechs SBB-Bahnhöfe im Kanton Zürich können voraussichtlich nicht wie vorgesehen bis 2014 für die Bedürfnisse von Behinderten umgebaut werden. Es sind dies die Stationen Uster, Wetzikon, Dübendorf, Schwerzenbach, Dietikon und Bülach.

Umbau blockiert

Wie der Regierungsrat in einer Antwort auf eine Interpellation von CVP und EVP schreibt, war der Umbau trotz mehrmaliger Einflussnahme des Kantons Zürich lange Zeit blockiert. Grund war fehlendes Geld beim Bund, der zusammen mit der SBB für diese Stationen zuständig ist. Nun ist das Geld zwar da, doch die Bahnhöfe werden teilweise erst nach 2014 fertig. Ein genaues Datum kann der Regierungsrat nicht nennen.

Der Umbau der S-Bahnhaltestellen, für die der ZVV verantwortlich ist, verläuft gemäss Regierungsrat weitgehend plangemäss. Nur bei einzelnen komplexen Haltestellen könne der Zeitplan nicht eingehalten werden. Der ZVV ist verantwortlich für die Haltestellen der Sihltal Zürich Uetliberg Bahn, für die Stationen der Forchbahn und für die Zürcher Stationen der Bremgarten-Dietikon-Bahn.

SDA/mal

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