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Bei Immobilienprojekten ist der Kanton teuer und langsam

Der Zürcher Kantonsrat kritisiert das Immobilienmanagement der Regierung. Der Kanton tue sich schwer damit, grössere Projekte zeitgerecht und kostenbewusst zu realisieren.

Prunkvoller Bau: Das erweiterte Obergericht am Hirschengraben in Zürich.
Prunkvoller Bau: Das erweiterte Obergericht am Hirschengraben in Zürich.
Keystone

Das Parlament erklärte am Montag ein Postulat von SP, Grünen und FDP mit 89 Stimmen für dringlich. Nötig waren dafür 60 Stimmen. Dass es bei der Planung und Realisierung von Bauvorhaben beim Kanton nicht gut läuft, war im Rat unbestritten. Unterstützung erhielten die Postulanten auch von GLP und CVP.

Der Kanton plane in aller Regel aufwendig, wenig effizient und mit unnötig hohem bürokratischen Aufwand, kritisierten die Postulanten. Dafür verantwortlich seien komplizierte Verfahren und die vielfach harzige Zusammenarbeit zwischen Immobilienamt, Hochbauamt und den betroffenen Direktionen.

Keinen Bericht, sondern konkretes Handeln

«Wir verlangen endlich Klartext von der Regierung», sagte Markus Späth (SP, Feuerthalen). Die Verfahren müssten überprüft werden. «Es besteht ein gröberes Managementproblem», doppelte Martin Geilinger (Grüne, Winterthur) nach.

SVP und EVP betonten, dass der Regierungsrat bereits Besserung versprochen habe. Es bestehe Handlungsbedarf, sagte Johannes Zollinger (EVP, Wädenswil), «es braucht aber keinen Bericht, sondern konkretes Handeln». Das Postulat sei gut gemeint, es bringe aber nichts, fand auch Jakob Schneebeli (SVP, Affoltern am Albis).

SDA/ep

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