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Beim Korkensammeln sind die Zürcher Flaschen

Obwohl sie ein Naturprodukt sind, werden die meisten Korkenzapfen in Zürich in den Müll geworfen. Dabei gibt es Sammelstellen. Das Recyclinggut gelangt nach Näfels – in die einzige Korkmühle der Schweiz.

Da wird wacker entkorkt: Auf den Schiffen der Expovina sollen die Weinliebhaber fürs Recycling sensibilisiert werden.
Da wird wacker entkorkt: Auf den Schiffen der Expovina sollen die Weinliebhaber fürs Recycling sensibilisiert werden.

Bei der Eröffnung der Zürcher Expovina am Donnerstag haben Weinliebhaber an 180 Ständen die Korken knallen lassen. So schnell die Flasche geöffnet ist, so schnell landet der Korken in der Regel im Abfall. Dabei ist Kork ein Naturprodukt und somit vollständig wiederverwertbar. Korkeichen wachsen hauptsächlich im Mittelmeerraum. Im Alter von circa 20 Jahren kann man sie das erste Mal schälen, der Rohstoff wächst im natürlichen Kreislauf nach. «Das perfekte Beispiel für Nachhaltigkeit», sagt Angelika Deus, Sprecherin der Weinhandlung Albert Reichmuth im Kreis 4. «Indem Herr und Frau Zürcher die Altkorken dem Recycling zuführen, schliessen sie den Kreis und betreiben mit wenig Aufwand Umweltschutz.»

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