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Bern schickt die Bauern zum Böögg

Bern vermarktet sich als Hauptstadtregion, doch am Sechseläuten zeigt der Kanton seine rurale Seite. Von einer verpatzten PR-Strategie will man nicht reden – derweil der Berner Stapi zu Hause bleibt.

Jedes Jahr darf sich am Zürcher Sechseläuten ein Gastkanton präsentieren. Letztes Jahr war es der Kanton Basel-Landschaft, hier mit der Kinderdelegation.
Jedes Jahr darf sich am Zürcher Sechseläuten ein Gastkanton präsentieren. Letztes Jahr war es der Kanton Basel-Landschaft, hier mit der Kinderdelegation.
Keystone
Doch von städtischem Flair wird wenig zu spüren sein: Fünf der sechs Gastgemeinden sind aus dem ländlichen Raum.
Doch von städtischem Flair wird wenig zu spüren sein: Fünf der sechs Gastgemeinden sind aus dem ländlichen Raum.
Manu Friederich
Und darum pilgert man am Montag nach Zürich: Der Höhepunkt des Sechseläutens wartet am Ende des Umzugs, wenn der Böögg in Brand gesteckt wird. Je schneller der Böögg explodiert, umso schöner wird der Sommer.
Und darum pilgert man am Montag nach Zürich: Der Höhepunkt des Sechseläutens wartet am Ende des Umzugs, wenn der Böögg in Brand gesteckt wird. Je schneller der Böögg explodiert, umso schöner wird der Sommer.
Keystone/Alessandro Della Bella
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Wenn der Kanton Bern ab heute in Zürich als Gastkanton am Sechseläuten den Botschafter spielt, ist von Bundesstadtkanton und politischem Schmelztiegel wenig zu spüren: Sechs Berner Gemeinden dürfen sich stellvertretend für den ganzen Kanton den Zürchern präsentieren, und wenn sie das tun, dann mit einer geballten Ladung landwirtschaftlichen Erzeugnissen und regionalen Spezialitäten.

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