Besoffen auf Winterthurs Strassen

Am Wochenende sind der Polizei in drei Stunden fünf schwer alkoholisierte Autofahrer ins Netz gegangen. Alle mussten das «Billett» abgeben.

Bei fünf Autofahrern wurde eine Alkohol-Promillewert von über 0,8 getestet.

Bei fünf Autofahrern wurde eine Alkohol-Promillewert von über 0,8 getestet. Bild: Keystone

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Zwischen Freitagabend und Sonntagfrüh hat die Stadtpolizei Winterthur bei sechs Fahrzeuglenkenden «Symptome bezüglich Fahrunfähigkeit» festgestellt, wie die Stadtpolizei Winterthur in einer Mitteilung schreibt. Fünf Männer mussten den Führerausweis abgeben, weil sie über 0,8 Promille intus hatten. Eine Lenkerin durfte nicht weiterfahren.

1. Am Freitagabend um 23.30 Uhr lenkte ein 57-jähriger Schweizer sein Auto alkoholisiert durchs Neuwiesenquartier Neuwiesen.

2. Wenig später, um 1 Uhr, fuhr im gleichen Quartier ein Personenwagen mit einem platten Vorderreifen stadteinwärts. Auch hier war ein 57-jähriger Schweizer mit hohen Promillewerten unterwegs. Der Mann hatte wohl mit seinem Auto einen Randstein touchiert.

3. Wieder eine knappe halbe Stunde später erhielt die Stapo eine Meldung der Kantonspolizei Thurgau, wonach ein Winterthurer Autofahrer im Thurgau in einen Unfall verwickelt gewesen sei. Die Polizisten erwarteten ihn an seinem Wohnort, und es zeigte sich, dass der 39-jährige Kosovare alkoholisiert war.

4. Nochmals eine knappe Stunde später, kurz vor 2.30 Uhr, zeigte ein 59-jähriger Schweizer im Quartier Tössfeld «offensichtliche Symptome einer Fahrunfähigkeit». Es wurde eine Blut- und Urinprobe angeordnet.

5. Wenige Minuten später ergab die Kontrolle eines 37-jährigen Serben, dass dieser sein Fahrzeug alkoholisiert durch die Winterthurer Innenstadt lenkte.

6. Am frühen Sonntagmorgen, kurz vor 2 Uhr, kontrollierte eine Polizeipatrouille eine 24-jährige Schweizerin, die mit ihrem Fahrzeug in der Innenstadt unterwegs war. Sie hatte «nur» einen Promillewert zwischen den tolerierten 0,5 Promille und bereits strafbaren 0,79 Promille. Deshalb verhinderten die Polizisten die Weiterfahrt, nahmen der Frau aber den Führerausweis nicht ab – sie muss mit einer Geldbusse und einer Verwarnung rechnen.

Alle Fälle wurden der zuständigen Untersuchungsbehörde gemeldet. (pu)

Erstellt: 16.12.2019, 15:25 Uhr

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