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«Beznau ist kein altes Kraftwerk»

Axpo-Verwaltungsrat Markus Kägi (SVP) verteidigt die Strategie des Energiekonzerns. Erneuerbare Energien seien keine Alternative zum defizitären Atomstrom.

«Mir ist sehr behaglich zumute», sagt Kägi über die Distanz seines Wohnorts zum ältesten AKW der Schweiz. Foto: Tom Kawara
«Mir ist sehr behaglich zumute», sagt Kägi über die Distanz seines Wohnorts zum ältesten AKW der Schweiz. Foto: Tom Kawara

Im Verwaltungsrat der Axpo sitzen seit der Abwahl des grünen Zürcher Regierungsrats Martin Graf nur noch bürgerliche Politiker. Linke und Grüne äusserten nach Grafs Rücktritt Bedenken, die Energiewende werde in der Axpo nun noch stärker verzögert. Letzte Woche meldete sich Graf zu Wort und kritisierte die Axpo scharf. Er warf den Verwaltungsräten Kumpanei vor. Über einen Ausstieg aus der Atomenergie werde kaum nachgedacht. Man spiele das Risiko herunter und wolle die schwierige Lage mit den tiefen Strompreisen aussitzen, um später in neue Atomtechnologie zu investieren. Regierungsrat Markus Kägi (SVP), einer der 13 Axpo-Verwaltungsräte, sagt, warum die Axpo auf defizitären Atomstrom setzt.

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