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Biber gefährden Sicherheit am Flughafen

Weil sie am Rand der Pisten einen See stauen, der Enten anzieht, geht der Flughafen gegen Biber vor. Die angelockten Vögel könnten in die Triebwerke geraten.

Tiefes Wasser statt Sumpfgebiet, so hat es der Biber gerne, und arbeitet beständig darauf hin. Eine Bibermutter bringt ihr Junges in Sicherheit.
Tiefes Wasser statt Sumpfgebiet, so hat es der Biber gerne, und arbeitet beständig darauf hin. Eine Bibermutter bringt ihr Junges in Sicherheit.
Christof Angst (ALN)

Im Niemandsland zwischen Panzerpiste und Flughafenzaun im Norden des Flughafens Kloten sorgt seit kurzem ein Zaun aus rohen Holzpfählen und rostigem Drahtgitter für die Sicherheit der Zürcher Flugpassagiere. Angebracht hat das eher primitive Konstrukt das Kantonale Amt für Landschaft und Natur (ALN). Es umgibt ein Abflussrohr und verhindert, dass die Biberfamilie, die sich im Naturschutzgebiet Halbmatt zu Hause fühlt, dieses verstopft und so das Sumpfland, 200 Meter von den Pisten 14 und 16 entfernt, in einen eine halbe Hektare grossen See verwandelt.

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