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Biber setzt einen ganzen Wald unter Wasser

Im Weinland dürfen Biber seit kurzem tun, wie sie wollen. Sie stauten den grössten Bibersee der Schweiz.

Wie im Dschungel: In Marthalen steht der Wald im Wasser. Für die vielen abgestorbenen Bäume kommt der Kanton auf.
Wie im Dschungel: In Marthalen steht der Wald im Wasser. Für die vielen abgestorbenen Bäume kommt der Kanton auf.
Doris Fanconi
Der Biber war in der Schweiz vor hundert Jahren praktisch ausgerottet. Seit 1958 wird er gezielt wieder angesiedelt.
Der Biber war in der Schweiz vor hundert Jahren praktisch ausgerottet. Seit 1958 wird er gezielt wieder angesiedelt.
Keystone
Nagespuren: Biber fällen Bäume, um an die feinen Zweige und Knospen in der Baumkrone zu kommen.
Nagespuren: Biber fällen Bäume, um an die feinen Zweige und Knospen in der Baumkrone zu kommen.
Keystone
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Es ist zum Verrücktwerden. Immer wenn Urs Spychiger den Bibersee im Wald bei Marthalen besucht und den Damm zeigen will, mit dem alles begann, kommt er ins Grübeln. War es der grosse überwachsene Asthaufen dort drüben, der den Mederbach zum ersten Mal über die Ufer treten liess? Oder war es der kleinere zu seinen Füssen? Der Chef des kantonalen Gewässerunterhalts im Weinland erkennt die Landschaft – ein Gewirr von Dämmen, Bächlein und Tümpeln – bereits nach Monaten kaum wieder.

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