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Bier-Angreifer ist Sohn von Fehrs Amtskollegin

Die Thurgauer Regierungsrätin Cornelia Komposch bedauert, dass ihr Sohn dem Zürcher Amtskollegen Mario Fehr ein Bier über den Kopf geschüttet hat.

Lässt sich eine Bierdusche nicht gefallen: Zürcher Regierungsrat Mario Fehr. (Archivbild)
Lässt sich eine Bierdusche nicht gefallen: Zürcher Regierungsrat Mario Fehr. (Archivbild)
Walter Bieri, Keystone
Bedauert das Verhalten ihre Sohnes: Die Thurgauer Regierungsrätin Cornelia Komposch. (Archivbild)
Bedauert das Verhalten ihre Sohnes: Die Thurgauer Regierungsrätin Cornelia Komposch. (Archivbild)
Walter Bieri, Keystone
Mario Fehr soll sich mit seinem Bier-Angreifer geeinigt haben. (Archivbild)
Mario Fehr soll sich mit seinem Bier-Angreifer geeinigt haben. (Archivbild)
Ennie Leanza, Keystone
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Nach einem Fussballspiel des FC Winterthur gegen den FC Zürich am 13. Mai 2017 wird dem Zürcher Regierungsrat Mario Fehr in der Libero-Bar ein Bier über den Kopf und eines über den Bauch geschüttet. Diese Attacke nahm der SP-Politiker nicht hin. Laut dem Onlinemagazin «Republik» ermittelte zuerst die Winterthurer Stadtpolizei, danach die Kantonspolizei. Nicht freiwillig, wie der «Tages-Anzeiger» berichtete. Es soll massiven Druck gegeben haben.

Gegen die Vorwürfe, sie habe nur widerwillig ermittelt, wehrte sich die Kantonspolizei Zürich jedoch am Sonntag:

Klar ist: Die Polizei fand inzwischen den Schuldigen. Dieser soll sich laut der Zeitung mit Mario Fehr bei einem informellen Treffen auf einen Deal geeinigt haben, so dass Regierungsrat Fehr die Anzeige zurückzog. Die beiden sollen Stillschweigen vereinbart haben.

Mutter des Angreifers ist Regierungsrätin

Nun äussert sich die Mutter des Bier-Angreifers. Laut dem «SonntagsBlick» handelt es sich bei ihr um die Thurgauer Regierungsrätin Cornelia Komposch. «Ich bedaure, was mein Sohn getan hat. Das ist inakzeptabel», sagte sie. Gleichzeitig betont sie in der Zeitung: «Mein Sohn ist erwachsen, er ist für sein Tun selber verantwortlich.» Er soll 30 Jahre alt sein.

Der «SonntagsBlick» fragte die Politikerin weiter, ob der Vorfall das Verhältnis der beiden Sozialdemokraten getrübt habe. Ihre Antwort: «Mit Herrn Fehr habe ich ein berufliches Verhältnis. Am Freitag haben wir wegen der Angelegenheit miteinander telefoniert. Die Sache ist für mich abgeschlossen.»

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