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Bortoluzzi will weitermachen

Der 67-jährige SVP-Nationalrat Toni Bortoluzzi möchte im Herbst nochmals zur Wahl antreten. Er will bei der Rentenreform mitreden – und stünde damit den Jungen in der Sonne.

Will im Herbst nochmals antreten: SVP-Nationalrat Toni Bortoluzzi liebäugelt nach 26 Jahren im Parlament mit einer weiteren Amtszeit.
Will im Herbst nochmals antreten: SVP-Nationalrat Toni Bortoluzzi liebäugelt nach 26 Jahren im Parlament mit einer weiteren Amtszeit.
Gaetan Bally, Keystone
In seiner Schreinerei in Affoltern am Albis: Bevor Toni Bortoluzzi (geboren am 16. Februar 1947) 1991 in den Nationalrat gewählt wurde, war er von 1984 bis 1991 Zürcher Kantonsrat. Davor sass er von 1982 bis 1998 im Gemeinderat von Affoltern am Albis, ab 1986 als Gemeindepräsident.
In seiner Schreinerei in Affoltern am Albis: Bevor Toni Bortoluzzi (geboren am 16. Februar 1947) 1991 in den Nationalrat gewählt wurde, war er von 1984 bis 1991 Zürcher Kantonsrat. Davor sass er von 1982 bis 1998 im Gemeinderat von Affoltern am Albis, ab 1986 als Gemeindepräsident.
Keystone
Sturm der Entrüstung: Im Juni 2014 bezeichnete Bortoluzzi Schwule und Lesben als «Fehlgeleitete». Daraufhin erhält er von Hans-Peter Portmann (FDP, ZH) im Namen aller Fraktionen einen Waschlappen geschenkt.
Sturm der Entrüstung: Im Juni 2014 bezeichnete Bortoluzzi Schwule und Lesben als «Fehlgeleitete». Daraufhin erhält er von Hans-Peter Portmann (FDP, ZH) im Namen aller Fraktionen einen Waschlappen geschenkt.
Lukas Lehmann, Keystone
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Seit 24 Jahren sitzt der ehemalige Schreiner aus Affoltern am Albis im Nationalrat. Jetzt will er nochmals einige Jährchen anhängen, wie er gestern einen Bericht im «Anzeiger von Affoltern» bestätigte: «Ich habe mit Parteipräsident Alfred Heer vor Weihnachten darüber gesprochen.»

Grund für den neuen Elan, den Bortoluzzi verspürt, ist die anstehende Rentenreform, die Bundesrat Alain Berset (SP) kürzlich präsentierte. Er sei weit und breit der erfahrenste Sozialpolitiker in der Partei, sagt Bortoluzzi: «Ich hätte in dieser Sache noch einiges zu sagen.» Er wolle sich aber nicht aufdrängen und nur antreten, falls die «Partei den Bortoluzzi noch braucht».

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