Brand in Seewasserwerk führte zu Stromausfall

In Männedorf ZH ist am Samstag zweimal der Strom ausgefallen. Die Unterbrüche haben jeweils rund eine Stunde gedauert.

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Ab ungefähr 18.30 Uhr fiel in der Zürcher Gemeinde Männedorf während rund einer Stunde der Strom aus, wie mehrere Leser-Reporter berichteten. In der rund 11'000 Einwohner zählenden Gemeinde blieb es daraufhin dunkel. Es war bereits der zweite Stromausfall in der Zürcher Gemeinde am Samstag.

Kurz nach 18 Uhr geriet im Gebäude des Wasserwerks ein Transformator in Brand, wie die Zürcher Kantonspolizei mitteilte. Die Feuerwehr brachte die Flammen mittels Kohlendioxid unter Kontrolle.

Brandursache unklar

«Keine einzige Laterne brennt», berichtete Leser-Reporter Ibrahim Ajrulai, der in Männedorf wohnt. Nur im Swarovski-Gebäude und im Spital habe Licht gebrannt. Auch die Strassenbeleuchtung funktionierte nicht mehr, wie es bei der Polizei auf Anfrage hiess.

Die Brandursache ist der Mitteilung der Polizei zufolge noch unklar. Im Gebäude des Seewasserwerks entstand Sachschaden in unbekannter Höhe.

«Der Strom fliesst wieder!»

Ajrulai warnte am Telefon vor: «Mein Akku ist fast leer und ich kann das Handy nicht aufladen.» Schlussendlich reichte die Batterie dann aber doch aus, um nach ungefähr einer Stunde zu melden: «Der Strom fliesst wieder!»

Auch auf der anderen Seeseite war der Stromausfall in Männedorf gut sichtbar. «Mir ist es beim Abendessen aufgefallen, dass da ein Teil der Lichter fehlt», sagte Marco Bisig aus Wädenswil.

Zweiter Stromausfall

Bereits um die Mittagszeit war in der Zürcher Gemeinde der Strom ausgefallen. Einige Geschäfte hatten temporär schliessen müssen, wie die «NZZ» berichtete.

(mch/sda)

Erstellt: 09.12.2017, 19:15 Uhr

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