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«Brutal und rücksichtslos»: Der geplante Umweg der A1

Vor 50 Jahren wurde die Umfahrung Winterthur eröffnet. Bei der Linienführung hätte es auch anders kommen können – mit happigen Folgen.

Bau der A 1 bei Winterthur-Töss 1968: Links oben das Dättnau, hinten das Schlosstal. Foto: Comet/ETH-Bibliothek
Bau der A 1 bei Winterthur-Töss 1968: Links oben das Dättnau, hinten das Schlosstal. Foto: Comet/ETH-Bibliothek

Am 19. September 1968 war es so weit: Die Nationalstrasse 1 zwischen Töss und Ohringen wurde für den Verkehr freigegeben. Zwar waren die Bauarbeiten noch gar nicht ganz abgeschlossen, doch die Strasse wurde eröffnet. Winterthur sollte endlich vom Verkehr Zürich–Schaffhausen und umgekehrt befreit werden. Eine Entlastung der Durchgangsachsen war dringend nötig. Die Zürcherstrasse in Töss war gemäss den Verkehrszählungen von 1955 die meistbefahrene Strasse der Schweiz, wie der Historiker Andres Betschart im Online-Nachschlagewerk Winterthur-glossar.ch schreibt.

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