Zum Hauptinhalt springen

Bürgermeisterin von Lampedusa sagt Rede in Zürich ab

Giuseppina Nicolini bleibt wegen der angespannten Situation in ihrer Heimat der 1.-Mai-Kundgebung fern.

Sie wird durch den Künstler und Aktivisten Giacomo Sferlazzo ersetzt: Giuseppina Nicolini (r.), hier in Begleitung von Cecile Kyenge.
Sie wird durch den Künstler und Aktivisten Giacomo Sferlazzo ersetzt: Giuseppina Nicolini (r.), hier in Begleitung von Cecile Kyenge.
Keystone

Die Bürgermeisterin von Lampedusa, Giuseppina Nicolini, hat ihren Auftritt an der 1.-Mai-Kundgebung in Zürich abgesagt. Als Grund führt sie die angespannte Situation in ihrer Heimatgemeinde an. An ihrer Stelle spricht nun der Künstler und Aktivist Giacomo Sferlazzo.

Sferlazzo werde über die Arbeit und den Kampf des Askavusa Kollektivs berichten, teilte das Zürcher 1.-Mai-Komitee am heute Montag mit. Das Kollektiv wurde 2009 in Lampedusa nach heftigen Protesten gegen den Bau eines neuen Auffanglagers für Migranten gegründet.

Die Schlusskundgebung findet nicht wie üblich auf dem Bürkliplatz statt, sondern auf dem neu gestalteten Sechseläutenplatz. Dort wird auch SP-Präsident Christian Levrat auf Einladung des Gewerkschaftsbundes das Wort ergreifen.

SDA/pia

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch