BVK-Affäre: Staatsanwalt erhebt neue Anklagen
Die Staatsanwaltschaft klagt im Zusammenhang mit der BVK-Affäre gegen fünf weitere Personen. Sie sollen einen Schaden von 11,4 Millionen Franken verursacht haben.

Die Staatsanwaltschaft des Kantons Zürich hat die wegen Betrugs im Fall der BVK Personalvorsorge des Kantons Zürich und der Gebäudeversicherung des Kantons Zürich (GVZ) geführte Strafuntersuchung abgeschlossen. Wie sie mitteilt, hat sie gegen Alfred Castelberg und vier damalige Mitarbeiter der Credit Suisse (CS) Anklage erhoben.
Das Zürcher Bezirksgericht hat Alfred Castelberg bereits in einem anderen Verfahren zur BVK-Affäre im Herbst 2012 wegen Bestechung verurteilt. Er soll 30 Monate ins Gefängnis. Davon sprachen die Richter 18 Monate bedingt aus. Die übrigen 12 soll er in Halbgefangenschaft verbüssen. Im selben Prozess wurde auch Daniel Gloor, der einstige Anlagechef der BVK, verurteilt.